Tårup Strand, Däne­mark 2018

Diens­tag, 7. August 2018: Ker­te­minde

GLS-Sta­tu­scheck: Der Schlüs­sel ist bereits in Odense, hat also schon ca. 30 von 900 Kilo­me­tern geschafft. Hurra!

Ker­te­minde liegt etwas nörd­lich von Nyborg an der Ost­see, ist eben­falls ein unauf­ge­reg­tes Städt­chen, jedoch nicht allzu alt, hat aber immer­hin ein paar sehens­werte Häus­chen und ein „Fjord & Bælt“-Museum, in dem man auch zugu­cken kann, wie See­hunde und ein zwan­zig Jahre alter Schweins­wal gefüt­tert und bespaßt wer­den. Also SO ein­fach kann man die Vor­füh­rung nicht beschrei­ben! „Fjord & Bælt“ ist ein kom­bi­nier­tes For­schungs- und Erleb­nis­cen­ter, das Wis­sen über das Leben unter der Mee­res­ober­flä­che der däni­schen Gewäs­ser ver­mit­telt. Beim Schweins­wal Freja wurde an die­sem Tag z. B. gemes­sen, wel­che Töne sie unter Was­ser wahr­nimmt und inwie­weit Schweins­wale von Schiffs­mo­to­ren usw. in ihrer Ori­en­tie­rung gestört wer­den. Freija hatte sich als „Bei­fang“ in einem Stell­netz ver­fan­gen, wie auch der zweite Schweins­wal Sif. Die bei­den leben mit Geneh­mi­gung der Däni­schen Umwelt­be­hörde im „Fjord & Bælt“. Die 5 See­hunde wur­den in Gefan­gen­schaft gebo­ren und leben eben­falls zu For­schungs­zwe­cken im „Fjord & Bælt“. Es wird die Lern­fä­hig­keit auf akus­ti­sche und opti­sche Signale trai­niert. So kön­nen die Trai­ner und For­scher auch nahe an die Tiere heran, um sie auch mal ärzt­lich unter­su­chen zu kön­nen. Ein See­hund ließ sich sogar die Zähne put­zen 😉 Die Tiere schwim­men in rela­tiv gro­ßen Becken mit stän­dig fri­schem See­was­ser von Fjord und Belt. Und in den Becken gibt es auch viele her­an­wach­sende Fische und Gar­ne­len, die hier vor Fress­fein­den geschützt sind. Nicht ver­ges­sen wer­den darf Möwe „Andy“, der sich irgend­wie in das Trai­nings­pro­gramm ein­ge­schmug­gelt hat und sich ganz oppor­tu­nis­tisch für leicht zu ver­die­nen­den Fisch ein paar „Kunst­stü­cke“ bei­brin­gen ließ. Von sol­chen Aktio­nen wie Krab­ben­fang­wett­be­werb und Fisch­strei­chel­be­cken halte ich zwar nichts. Aber wenn die eine oder andere Krabbe mal kräf­tig zukneift und dem Blag so den Respekt vor der Natur bei­bringt, ist das ja nicht ver­kehrt.

Bissl Rund­gang mit Tun­nel durch die Becken gibt es auch, und es wer­den ins­ge­samt ein paar ver­gnügte Stun­den. Den Abschluss bil­det wie­der ein Bäcker, dies­mal dür­fen diverse Zimt- und Scho­ko­schne­cken die Rück­reise mit uns antre­ten.

Übri­gens sehen wir am Yacht­ha­fen einen öffent­li­chen Grill­platz mit einem dazu­ge­hö­ri­gen Kräu­ter­gar­ten. Das ist doch mal prak­tisch gedacht!

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