Tårup Strand, Däne­mark 2018

Frei­tag, 17. August 2018: Rund­flug bzw. ein­fach mal nüscht und ein paar Fotos

Der beste Ehe­mann der Welt hat sich sei­nen Allein-her­um­fahr-und-schöne-Land­schafts­fo­tos-mach-Nach­mit­tag für unse­ren letz­ten Urlaubs­tag auf­ge­spart. Die Wet­ter­pro­gnose hatte recht, dass es vor­mit­tags reg­net und es bis in den frü­hen Nach­mit­tag hin­ein bedeckt bleibt. Also erle­di­gen wir erst ein­mal ein paar Ein­käufe und wer­den die letz­ten Kro­nen für Bier (natür­lich Tuborg!) und loka­len Honig los. Herr H. macht sich dann trotz­dem mit­tags auf den Weg und schmiert sich vor­sichts­hal­ber reich­lich mit Son­nen­creme ein, denn schließ­lich soll es am Nach­mit­tag son­nig wer­den und die Wet­ter­vor­her­sage hatte ja schon mit dem Vor­mit­tags­wet­ter recht. Ich bleibe im Häus­chen und gebe mich unspan­nen­den Akti­vi­tä­ten hin: Kreuz­wort­rät­sel lösen, lesen, den Urlaubs­be­richt ver­voll­stän­di­gen. Die „übli­chen“ Wes­pen schauen ab und zu vor­bei, was ich so treibe, fin­den das aber auch nicht span­nend. Manch­mal tip­peln Vögel über’s Dach oder rau­fen sich in der Hecke. Hin und wie­der plät­schert ein Rind im Teich. So könnte es für immer sein! Aber nur mit den Her­ren Schmidt …

Bei Lin­des­kov zwi­schen Ørbæk und Elles­ted lie­gen – zum Teil im Wald ver­steckt – einige Hügel­grab­an­la­gen. Fast direkt am Assens­vej fin­det man den zweit­längs­ten Dol­men Däne­marks, wei­ter rein ins Land noch zwei Lang­dol­men, einen Rund­dol­men und zwi­schen zwei ganz alten Bäu­men den ein­zi­gen Hügel, der archäo­lo­gisch erkun­det, aus­ge­gra­ben und erfolg­reich nach Grab­bei­ga­ben unter­sucht wurde.

Auf dem Rück­flug fahre ich wegen der schö­nen Wol­ken noch­mal zum Dam­mes­te­nen, und zum Abschluss der Tour foto­gra­fiere ich mei­nen „Lieb­lings­hü­gel“ kurz vor Slude Strand.

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