Tårup Strand, Däne­mark 2018

Diens­tag, 14. August 2018: Fyns Hoved

Das Wet­ter ist heute lokal sehr unter­schied­lich, der Rei­se­ort will also gut geplant sein. Ein inten­si­ver Blick auf den Wet­ter­be­richt lässt als regen­si­chers­ten Ort die nörd­li­che Spitze von Fyn durch­bli­cken, genannt Fyns Hoved, also „Fünens Kopf“.

Unvor­sich­tig gewor­den, ver­zichte ich auf LSF 30 und hole mir bei einem ins­ge­samt drei­stün­di­gen Rund­trip um die Halb­in­sel einen leid­lich rot leuch­ten­den Son­nen­brand. Davon abge­se­hen ist der Tag aber tat­säch­lich ein Erfolg, weil es erst anfängt zu dröp­peln, als wir nach ein paar Kilo­me­tern Strand und Steil­küste sowie einem wei­te­ren Kilo Steine und Muscheln im Gepäck wie­der ins Auto fal­len. Der Spa­zier­weg trägt uns ein­mal rund um den Land­zip­fel bis hin zum wirk­lich nörd­lichs­ten Meter von Fyn sowie über eine Vieh­weide mit jeder Menge Bio­mi­nen. Ja, kein Urlaub, bei dem ich nicht wenigs­tens über eine Wiese mit Schafs‑, Ziegen‑, Kuh- und/​oder Hasenka­cke lau­fen muss. Aber das war selbst­ge­wähl­tes Schick­sal, denn ich wollte ja unbe­dingt abseits der aus­ge­tre­te­nen Pfade auf einen Hügel. Für die Her­ren Schmidt habe ich dann noch ein olfak­to­ri­sches Mit­bring­sel in Form eines von der Schaf­schur im Gras hän­gen geblie­be­nen Fell­bü­schels ein­ge­sam­melt.

Klei­ner Schock #2: Aus aus einem nicht bekann­ten Grund fällt mir heute ein, dass ich auch Frau R.’s Vor­rat an Schnitt­käse in Dres­den ver­ges­sen habe. Aus einem wei­te­ren nicht bekann­ten Grund hat sie mich bis­lang nicht dar­auf ange­spro­chen; auf Nach­frage gib sie aller­dings zu, dass sie sich schon irgend­wie ä bissl über die Abwe­sen­heit des Käses gewun­dert hatte …

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