Tårup Strand, Däne­mark 2018

Mitt­woch, 15. August 2018: Odense

Wir waren 2009 schon­mal da, und die Stadt hat uns damals begeis­tert. Heute ist sie wol­ken­schwer und die meiste Zeit grau. Dazu kommt, dass große Teile des Stadt­zen­trums in der Flä­che meh­re­rer Fuß­ball­fel­der gerade bis zu 15 Meter tief aus- und umge­gra­ben wer­den, weil Odense sich von den Bau­sün­den der Sieb­zi­ger­jahre – breite Stra­ßen­schnei­sen durch die Alt­stadt – trennt und gleich meh­rere neue Stadt­vier­tel ent­ste­hen lässt, gepaart mit einer für Odense neuen Stadt­bahn­li­nie.

Der ver­blei­bende, noch begeh­bare Rest des Zen­trums ist vol­ler Tou­ris­ten, die alle auf HC Ander­sens Pfa­den stap­fen, von Ander­sens Geburts­haus über Ander­sens Mut­ters Wasch­platz bis hin zum ehe­ma­li­gen Gefäng­nis, wo HC öfter zu Gast war, weil einer der Wachen zum Bekann­ten­kreis gehörte. Lei­der beginnt das H.-C.-Andersen Fes­ti­val erst am Wochen­ende unse­rer Abreise. Und so tref­fen wir eben NICHT im Stadt­park die Figu­ren sei­ner Mär­chen. Dafür reich­lich Enten, die jeden Besu­cher um Lecke­reien anbet­teln. Naja, fru­kost ist eben gesamt­dä­nisch beliebt.

Abends foto­gra­fiere ich dann end­lich mal vom Strand in Häus­chen­nähe aus die Stor­ebælt­brü­cke – eine Tour hin nach See­land und zurück haben wir aus dem Urlaubs­plan gestri­chen, weil uns die ins­ge­samt 70 EUR Maut dann doch etwas zu viel sind für eine halbe Stunde mit dem Auto auf einer Brü­cke …

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