Montag, 3. August:
Veste Coburg
Wir wissen noch nicht so richtig, wohin mit dem Fuß. Also reisetechnisch … Coburg liegt ungefähr 40 Autominuten entfernt und hat sicherlich eine sehenswerte Altstadt – uns zieht es aber zur Festung auf dem Hügel daneben.
Angeblich soll diese Veste in der Größenordnung von Königstein liegen, was wir aber bezweifeln. Nichtsdestrotrotz kann man sich zeitlich in diversen Ausstellungen derart vertun, dass einen das Personal gegen 16 Uhr darauf hinweisen muss, schneller zu gehen, weil man sonst bis Schließung um 17 Uhr nicht alles sehen wird. Ungünstig, wenn die Ausstellungsstücke erläutert werden und wir das auch noch alles lesen und in Ruhe anschauen.
Wir teilen uns am Ende auf: Frau R. schaut sich noch in der Rüstkammer, in der Glassammlung sowie im Kutschenmuseum genauer um, während ich mir Ausstellungen zu einem Elektroauto von 1888 sowie zur Artillerie antue. Für einen abschließenden Rundgang im Außengehege wäre zwar noch Zeit (das kann man bis 18.30 Uhr durchwandern, bevor die Tore endgültig zu gehen), aber der Fuß sowie ein notwendiger erster Einkauf rufen uns dann doch zurück nach Zeil. Als Sachsen und Dresdner können wir ja ziemlich auftrumpfen, was Schlösser, Burgen und historische Sammlungen anbelangt. Die Rüstkammer kann allerdings mit der Dresdner mithalten. Die Sammlung an Kutschen und vor allem Schlitten ist allerdings exzellent. Und die Intarsien in einigen Räumen sind es auch.
Abends wird gelesen; die Weinfest-Abschluss-Drohnenshow um 22.30 Uhr verpassen wir, dafür sehen wir ein Rudel Fledermäuse beim Familienrundflug im Grundstück.





















