Blick über Zeil am Main von der Käppele aus

Franken, Zeil am Main 2026

Montag, 3. August:
Veste Coburg

Wir wis­sen noch nicht so rich­tig, wohin mit dem Fuß. Also rei­se­tech­nisch … Coburg liegt unge­fähr 40 Auto­mi­nu­ten ent­fernt und hat sicher­lich eine sehens­werte Alt­stadt – uns zieht es aber zur Fes­tung auf dem Hügel daneben.

Angeb­lich soll diese Veste in der Grö­ßen­ord­nung von König­stein lie­gen, was wir aber bezwei­feln. Nichts­destro­trotz kann man sich zeit­lich in diver­sen Aus­stel­lun­gen der­art ver­tun, dass einen das Per­so­nal gegen 16 Uhr dar­auf hin­wei­sen muss, schnel­ler zu gehen, weil man sonst bis Schlie­ßung um 17 Uhr nicht alles sehen wird. Ungüns­tig, wenn die Aus­stel­lungs­stü­cke erläu­tert wer­den und wir das auch noch alles lesen und in Ruhe anschauen.

Wir tei­len uns am Ende auf: Frau R. schaut sich noch in der Rüst­kam­mer, in der Glas­samm­lung sowie im Kut­schen­mu­seum genauer um, wäh­rend ich mir Aus­stel­lun­gen zu einem Elek­tro­auto von 1888 sowie zur Artil­le­rie antue. Für einen abschlie­ßen­den Rund­gang im Außen­ge­hege wäre zwar noch Zeit (das kann man bis 18.30 Uhr durch­wan­dern, bevor die Tore end­gül­tig zu gehen), aber der Fuß sowie ein not­wen­di­ger ers­ter Ein­kauf rufen uns dann doch zurück nach Zeil. Als Sach­sen und Dresd­ner kön­nen wir ja ziem­lich auf­trump­fen, was Schlös­ser, Bur­gen und his­to­ri­sche Samm­lun­gen anbe­langt. Die Rüst­kam­mer kann aller­dings mit der Dresd­ner mit­hal­ten. Die Samm­lung an Kut­schen und vor allem Schlit­ten ist aller­dings exzel­lent. Und die Intar­sien in eini­gen Räu­men sind es auch.

Abends wird gele­sen; die Wein­fest-Abschluss-Droh­nen­show um 22.30 Uhr ver­pas­sen wir, dafür sehen wir ein Rudel Fle­der­mäuse beim Fami­li­en­rund­flug im Grundstück.

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