Blick über Zeil am Main von der Käppele aus

Franken, Zeil am Main 2026

Samstag, 1. August:
Anreise

Dres­den und Zeil tren­nen nur unge­fähr drei Auto­stun­den, wes­halb wir wirk­lich lange aus­schla­fen kön­nen, mehr Zeit für das Ein­räu­men des Autos haben und noch dazu extrem sprit­spa­rend durch die Gegend rol­len. In Sach­sen und bis Hof kommt es zu häu­fi­ge­ren Nie­der­schlä­gen auch im Sint­flut­be­reich, aber nach Hof bricht der Him­mel auf, und wir lan­den kurz nach 16 Uhr bei schöns­tem Son­nen­schein am von der Hitze der letz­ten Wochen schon stark aus­ge­trock­ne­ten Bocksbeutelland-Ziel.

Zeil am Main ist wegen eines Wein­fes­tes zu Tei­len abge­sperrt. Auf der Umge­hungs­stre­cke bemer­ken wir eine deut­li­che gestei­gerte Kreis­ver­kehr­dichte. Es gibt Gegen­den hier, da wür­den Bri­ten und Dänen vor Freude wei­nen – wie zu Hause, nur bes­ser, weil mehr.

Wir bekom­men vom Ver­mie­ter Stell­platz-Anwei­sun­gen („vor der rech­ten Garage, so nah ran wie es geht, aber nur so nah, dass man die Tür noch auf­be­kommt“), machen einen Rund­gang durch Haus und Hof, wer­den aus­führ­lich in die Bedie­nung diver­ser Türen, Fens­ter („Das sind Kipp­fens­ter, Sie ken­nen sich aus?“), Jalou­sien und der unge­fähr 30 rele­van­tes­ten Licht­schal­ter ein­ge­wie­sen, räu­men den Wagen aus und den Kühl­schrank ein. Wegen der spä­ten Ankunft ver­zich­ten wir auf ein Kaf­fee­trin­ken, neh­men statt­des­sen ein zei­ti­ges Abend­brot, legen Frau R.’s Fuß hoch und in Eis, und dann wird die Lese­ter­rasse erfolg­reich getestet.

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