Blick über Zeil am Main von der Käppele aus

Franken, Zeil am Main 2026

Dienstag, 11. August:
Faber-Castell-Museum in Stein und Nürnberg

Wir haben uns recht­zei­tig online noch zwei Tickets für die 12-Uhr-Füh­rung durch die „Alte Mine“, den Muse­um­steil des Faber-Cas­tell-Werks in Stein bei Nürn­berg sichern kön­nen. 12 Uhr bedeu­tet aller­dings, dass weder vor­her noch nach­her viel Zeit für Nürn­berg blei­ben wird, aber egal. Herr Faber war der „Erfin­der“ des fabrik­mä­ßig her­ge­stell­ten Blei­stifts, impor­tierte sein Gra­phit frü­her aus Sibi­rien, von wo aus es teil­weise Jahre nach Stein unter­wegs war (heute kommt es aus der Umge­bung von Pas­sau), und noch heute arbei­ten am Fir­men­sitz in Stein unge­fähr 600 Men­schen – 200 in der Pro­duk­tion, der Rest in For­schung, Ver­wal­tung, Logis­tik usw.

Die „Alte Mine“ hat man absicht­lich wei­test­ge­hend so dre­ckig gelas­sen, wie sie zu Pro­duk­ti­ons­zei­ten war. Das heißt, man schlit­tert auf Gra­phit herum, und viele Dinge, die man anfasst, machen schwarze Hände. Sehr zur Freude der Eltern, deren Kin­der natür­lich alles anfas­sen müs­sen. Ler­nen fürs Leben!

Zum Abschluss bekom­men wir einen Blei­stift mit Extras (Schutz­kappe mit Spit­zer, cle­ver!) geschenkt und las­sen noch ein paar Euro im Faber-Castell-Laden.

In Nürn­berg selbst suchen wir erst­mal die Tou­ris­ten­in­for­ma­tion auf. Diese ist laut Web­seite von Mon­tag bis Sonn­tag von jeweils 9.30 bis 17.00 Uhr geöff­net, laut Aus­hang an der Tür bis 14.30 Uhr, und in der Rea­li­tät fin­det man zwei geschlos­sene Aus­kunft­schal­ter mit einem Schild, dass wegen Krank­heit gar nicht geöff­net ist. In Nürn­berg. Mit täg­lich keine Ahnung wie vie­len zehn­tau­sen­den Besu­chern aus aller Welt. Respekt!

Da der zeit­li­che Rah­men wie gesagt begrenzt ist, schlin­gern wir kurz durch den Stadt­kern zur Burg hin­auf, durch die Burg und über diverse Brü­cken wie­der zurück zum Auto. Viel­leicht hätte man mehr anse­hen sol­len, aber was soll’s …

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