Dienstag, 11. August:
Faber-Castell-Museum in Stein und Nürnberg
Wir haben uns rechtzeitig online noch zwei Tickets für die 12-Uhr-Führung durch die „Alte Mine“, den Museumsteil des Faber-Castell-Werks in Stein bei Nürnberg sichern können. 12 Uhr bedeutet allerdings, dass weder vorher noch nachher viel Zeit für Nürnberg bleiben wird, aber egal. Herr Faber war der „Erfinder“ des fabrikmäßig hergestellten Bleistifts, importierte sein Graphit früher aus Sibirien, von wo aus es teilweise Jahre nach Stein unterwegs war (heute kommt es aus der Umgebung von Passau), und noch heute arbeiten am Firmensitz in Stein ungefähr 600 Menschen – 200 in der Produktion, der Rest in Forschung, Verwaltung, Logistik usw.
Die „Alte Mine“ hat man absichtlich weitestgehend so dreckig gelassen, wie sie zu Produktionszeiten war. Das heißt, man schlittert auf Graphit herum, und viele Dinge, die man anfasst, machen schwarze Hände. Sehr zur Freude der Eltern, deren Kinder natürlich alles anfassen müssen. Lernen fürs Leben!
Zum Abschluss bekommen wir einen Bleistift mit Extras (Schutzkappe mit Spitzer, clever!) geschenkt und lassen noch ein paar Euro im Faber-Castell-Laden.
In Nürnberg selbst suchen wir erstmal die Touristeninformation auf. Diese ist laut Webseite von Montag bis Sonntag von jeweils 9.30 bis 17.00 Uhr geöffnet, laut Aushang an der Tür bis 14.30 Uhr, und in der Realität findet man zwei geschlossene Auskunftschalter mit einem Schild, dass wegen Krankheit gar nicht geöffnet ist. In Nürnberg. Mit täglich keine Ahnung wie vielen zehntausenden Besuchern aus aller Welt. Respekt!
Da der zeitliche Rahmen wie gesagt begrenzt ist, schlingern wir kurz durch den Stadtkern zur Burg hinauf, durch die Burg und über diverse Brücken wieder zurück zum Auto. Vielleicht hätte man mehr ansehen sollen, aber was soll’s …























