North Marston 2017

Sonntag, 20. August:
The Cotswolds

Die Cots­wolds sind eben­falls ein AONB, wel­ches von Lon­don aus gese­hen kurz hin­ter Oxford beginnt. Und wer schon­mal „Aga­tha Rai­sin“ gese­hen hat, kennt die Gegend mit ihren lieb­li­chen Dör­fern bereits aus dem Fern­se­hen. Wir neh­men uns als Weg­punkt Stow-on-the-Wold, Bour­ton-on-the-Water und Bur­ford vor.

Stow-on-the-Wold: ein alter Markt­fle­cken, des­sen meist­fo­to­gra­fier­tes Haus in der Mitte des Markt­plat­zes eigent­lich das neu­este Gebäude ist und zwar nach Gotik aus­sieht, aber aus der ers­ten Hälfte des 20. Jahr­hun­derts stammt. Tip: kos­ten­los par­ken auf dem Tesco-Park­platz, der ist auch aus allen Rich­tun­gen ausgeschildert.

Der Rest der Inn­nen­stadt ist aller­dings wirk­lich schön alt und sehens­wert, jedoch stö­ren hun­derte geparkte Autos ein wenig den Eindruck.

Upper und Lower Slaugh­ter: kamen spon­tan dazu. Man schlän­gelt sich, von Stow-on-the-Wold in Rich­tung Bour­ton-on-the-Water fah­rend, kurz vor Bour­ton nach rechts in die Land­schaft. Die Stra­ßen sind eng und gewun­den, und ab und zu springt einem ein chi­ne­si­scher Tou­rist vors Auto. Aber wenn man erst­mal in Upper Slaugh­ter ange­kom­men ist, kann man sich bei einem klei­nen Rund­gang durch ein ver­träum­tes Dörf­chen her­vor­ra­gend von den Stra­pa­zen der Reise erho­len. Lower Slaugh­ter ist ein wenig grö­ßer, hat aber außer einer nied­li­chen klei­nen Brü­cke und einer Was­ser­mühle neue­ren Datums auch nicht wesent­lich mehr zu bieten.

Lang­sam bewölkt es sich, und des­halb rol­len wir weiter.

Bour­ton-on-the-Water: haben wir unge­fähr 5 Minu­ten lang gese­hen, bis wir die Park­ge­büh­ren gecheckt, danach laut gelacht haben und dann noch vor den Mil­lio­nen Tou­ris­ten geflo­hen sind. Die Stadt hat sicher­lich ihren Reiz, aber für uns war es ein­fach too much.

Bur­ford: ist des­halb der nächste Weg­punkt. Der alte Teil hat ein biss­chen Hang­lage und besteht haupt­säch­lich aus einer Haupt­straße und ein paar Sei­ten­gäss­chen recht­erhand hang­ab­wärts. Durch das immer küh­lere Wet­ter und die lang­sam müden Beine steigt jedoch die Moti­va­tion, gegen 17.30 Uhr dann doch die Heim­reise anzu­tre­ten. Keine Minute zu früh oder zu spät übri­gens, denn just, als wir das Auto errei­chen, beginnt es zu regnen.

(Wenn ich mehr Zeit gehabt hätte und bes­se­res Wet­ter gewe­sen wäre, dann hätte ich übri­gens in Little Bar­ring­ton mein Sta­tiv auf­ge­baut – der Ort kam über­ra­schend und war ein­fach sowas von Cotswolds …)

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