Baye­ri­scher Wald 2020

Mon­tag, 10. August 2020:
Tier­frei­ge­lände Neu­schö­nau

Kurz hin­ter Spie­gelau liegt im Baye­ri­schen Wald bei Neu­schö­nau ein sehr weit­läu­fi­ges Gelände mit vie­len Tier­ge­he­gen für die typi­schen Ver­tre­ter der Wesen des Wal­des. (Direkt dane­ben star­tet auch der Baum­wip­fel­pfad, aber ein Blick auf die recht lange Schlange von Mas­ken­trä­gern lässt uns diese Attrak­tion aus dem Pro­gramm strei­chen. Außer­dem gibt es wie­der zu viele Kin­der.) Die­ses Areal ist so groß und weit­läu­fig, dass man für viele Tie­ren wirk­lich rie­sige Flä­chen ein­ge­zäunt hat. Nach­teil ist: Man sieht einige davon eben gar nicht, weil sie sich dort­hin zurück­zie­hen, wo sie nicht von Besu­chern genervt wer­den. Zu den Arten, die wir nicht gefun­den haben, gehö­ren u. a. die Wild­katze, das Hasel- und das Auer­huhn, der Biber, die Wölfe und die Wisente. Andere Gehege waren coro­nabe­dingt für Besu­cher geschlos­sen, weil die Abstände auf den Ter­ras­sen nicht gewahrt wer­den kön­nen.

Immer­hin sehen wir aber Wild­schweine, Rot­hir­sche, diverse Käuze und Eulen, einige Greif­vö­gel und – ganz wich­tig! – den Fisch­ot­ter. Frau R. ist näm­lich ein begeis­ter­ter Fan die­ser put­zi­gen Wesen; des­halb führt die Ankün­di­gung, dass das Fisch­otter­haus wegen Corona geschlos­sen ist, am Anfang der Tour zu einem leich­ten Flunsch. Aber Über­ra­schung: Der Otter hat auch ein Außen­ge­hege, und in die­sem unter­bricht er extra für Frau R. sei­nen Mit­tags­schlaf! Der Otter ist eben doch mein Freund.

Wir mäan­dern erstaun­li­che vier Stun­den im Wald herum und sind danach reif für Kuchen auf der Veranda.

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