Montag, 5. August:
Hanau
Unser Vermieter sagt: Hanau muss man nicht gesehen haben.
Wir sagen im Nachhinein: Das stimmt. Zumindest den Teil der Stadt, in dem wir uns aufgehalten haben. Bis in die historische „Kesselstadt“ mit dem Schloss Philippsruhe haben wir es nicht geschafft und auch das „Deutsche Goldschmiedehaus“ haben wir nicht gefunden. Aber wir haben auch nicht intensiv gesucht.
Wir brauchen aber Brötchen und ein paar Sachen aus dem Supermarkt, und so ziemlich alle Sehenswürdigkeiten haben in Hessen an Montagen geschlossen. Deshalb rollen wir innerhalb weniger Minuten in die Stadt westlich von uns und östlich von Frankfurt, wo konsequenterweise auch die Touristeninformation, welche eigentlich eh keinen Sinn hat, geschlossen ist.
Gut, dann eben Natur! Fünf Autominuten entfernt bei Mühlheim am Main ist ein kleines Gebiet mit alten, vollgelaufenen Steinbrüchen, durch das sich ein paar Wanderpfade ziehen. Immerhin ist es schattig, lauschig und gut belaufbar, also bereuen wir den Ausflug nicht, sind aber pünktlich zum Kaffeetrinken wieder auf der Terrasse.