Eifel, Huppenbroich 2025

Montag, 4. August:
Stolberg

Soll lau­schig sein und ein alte Burg haben. Tat­säch­lich gibt es ein paar alte Gäss­chen, Häus­chen und einen net­ten Aus­blick von weit oben; aller­dings ist die Burg gerade wegen Sanie­rung geschlos­sen und nur der Außen­be­reich zu betre­ten, und am Rest der Stadt nagt der Niedergang.

Stol­berg wurde vom Ahrtal-Hoch­was­ser 2021 wirk­lich übel getrof­fen; die Mar­ken in unan­ge­neh­mer Höhe sieht man an etli­chen Häu­sern, und man fin­det bei you­tube auch das eine oder andere Video. Die wirt­schaft­li­chen Nach­wir­kun­gen hat der Ort bis­lang kaum über­wun­den, in der Fuß­gän­ger­zone sind drei Vier­tel der Geschäfte geschlos­sen, und das Bahn­hofs­vier­tel sieht schlim­mer aus als in man­cher Groß­stadt. Der an irgend­ei­nem Haus öffent­lich kom­mu­ni­zierte Hash­tag #glau­be­and­ei­ne­stadt macht das nicht bes­ser. Und die dazu­ge­hö­rige, mehr oder weni­ger leere Web­seite www.glaubeandeinestadt.de gibt der Idee den Rest …

Wir deh­nen den Besuch des­halb nicht allzu lang aus, son­dern genie­ßen lie­ber die mit­ge­brachte Lite­ra­tur bei Tee, Kaf­fee und Kuchen unterm Son­nen­dach im Gar­ten. Die schwarze Katze kommt erneut vor­bei – viel­leicht wer­den wir ja Freunde.

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