Eifel, Huppenbroich 2025

Freitag, 15. August:
Rundgang um Huppenbroich

Ich gebe es zu: Der letzte Tag vor der Abreise war noch nie mein schöns­ter. Man ist eigent­lich gerade erst rich­tig ange­kom­men, fin­det die wich­tigs­ten Wege ohne Navi und die Licht­schal­ter auch im Dun­kel. Aber man muss eben wie­der zusam­men­pa­cken und weiß, dass man 24 Stun­den spä­ter bereits im Auto und weit ent­fernt vom lieb­ge­won­ne­nen Feri­en­häus­chen sein wird.

Wir dre­hen nur eine kurze Runde ums Dorf, wol­len noch­mal zum Eifel­blick und dies­mal anders­herum abbie­gen. Die Aus­sicht auf Tal- und Wie­der­auf­stieg bei immer noch knapp 30 Grad lässt uns aller­dings lie­ber orts­nah blei­ben. Eine gute Ent­schei­dung, denn wir tref­fen in der zwei­ten Hälfte des Rund­gangs zwei nette Kat­zen, eine davon mit Vollkontakt.

Und es wird noch bes­ser: Kurz vor dem Abend­brot steht eine wei­tere Katze im Grund­stück unter einem Baum und gackert dort die fre­chen Vögel an. Wer keine Katze hat, muss ein­fach goog­len – die­ses „Gackern“ ist so eine Art Über­sprungs­hand­lung bei vol­ler Kon­zen­tra­tion auf Beute.

Ich bewege mich ein biss­chen auf der Lese­bank, und die Katze stutzt. Ich erkenne sie sogar wie­der: Eine Woche vor­her stand sie schon ein­mal vorm Haus nebenan auf der Straße und wollte sich eine Minute lang par­tout nicht weg­be­we­gen. Wir haben also mit der Wei­ter­fahrt so lange gewar­tet, bis Katze aus­rei­chend demons­triert hatte, wer Her­rin des Weges ist. Die Nach­barn haben eben­falls gelacht …

Und weil wir uns so gut benom­men hat­ten, kommt Katze heute zum Abschieds­be­such und gibt wirk­lich alles, was einem Kat­zen­be­sit­zer das Herz auf­ge­hen lässt. Krau­len las­sen, Rum­wäl­zen, Schnur­ren, und das im Wech­sel bei Frau R. und mir. Dan­ke­schön! Schnurr!

Tja, und dann geht es schon ans Packen und ans letzte Abend­brot. Mist.

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