Eifel, Huppenbroich 2025

Montag, 11. August:
Moorwanderung durch Nahtsief und Brackvenn

Kurz nach Müt­zenich, gleich hin­ter der bel­gi­schen Grenze, erstreckt sich ein ziem­lich gro­ßes Moor­ge­biet mit vie­len Wan­der­we­gen und Rund­gän­gen. Bekann­ter ist even­tu­ell das Hohe Venn, aber wir ent­schei­den uns für eine klei­nere, aber viel inter­es­san­tere Wan­der­route durch das Naht­sief und das Brackvenn.

Der Boh­len­weg wird mit „stel­len­weise beschä­digt“ ange­ge­ben, was in Tei­len eine wirk­lich gute Unter­trei­bung ist. Dazu kommt, dass sich die bel­gi­schen Boh­len­le­ger gedacht haben müs­sen, dass, wenn fünf­zig Zen­ti­me­ter Weg­breite auf dem West­wall­wan­der­weg rei­chen, man hier den Wan­de­rern auch nicht mehr zumu­ten muss. Also ist es spe­zi­ell im Naht­sief recht eng, weil teil­weise auch über­wach­sen, mit quer­lie­gen­den Bäu­men, weg­ge­bro­che­nen Tritt­höl­zern usw. Gegen­ver­kehr stellt einen da vor Her­aus­for­de­run­gen, wes­halb man vor dem nächs­ten Weg­ab­schnitt bes­ser ein biss­chen in die Land­schaft lauscht, ob even­tu­ell andere Wan­der­grup­pen entgegenkommen.

Im Brack­venn ist die Lage ent­spann­ter, der Boh­len­weg ist brei­ter und neuer und gepfleg­ter, und die Tüm­pel und Feucht­ge­biete mit ihren Enten, Libel­len und Schmet­ter­lin­gen las­sen sich sehr ent­spannt umwan­dern. Nach ins­ge­samt wie­der unge­fähr zehn Kilo­me­tern ist für heute Schluss – auch weil die Tem­pe­ra­tu­ren mitt­ler­weile spür­bar in den hoch­som­mer­li­chen Bereich gehen.

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